es war einmal

sich allgegenwärtig im gebilde der komplexität bewegend agiert sie selbstsicher und doch versuchend. sie sucht die vollendung, den sieg und siegt durch ihre macht. mächtig, durchdringlich und dabei so wunderschön spielt sie, wozu sie entstand. eingekesselt von den figuren ihrer machtausübung strategiert die königin ihren weg. sie weiß, was sie zu tun hat, sobald eine gefahr droht. und so meistert sie die schlacht, indem sie gezielt ihre klugheit walten lässt. die knechte unter sich stehend, schickt sie voraus, um das feld soweit zu räumen, dass sie im bitteren kampf nicht umkommt. und schafft es einer ihrer knechte, die schlacht trotz ihrer blutigen grausamkeit bis zum ende durchzuhalten, schafft es einer ihrer knechte, das ziel zu erreichen, so steht er für sie mit seinem leben. im grunde die größte erfüllung einer solchen position. ist die königin noch jung und unerfahren, so kommt es vor, dass sie schnell einmal den überblick verliert und ihre strategie aus dem ruder läuft. so verliert sie die kontrolle und muss sich auf eine zweite, intensivere ebene begeben. eingekesselt und behütet von ihren schlosstürmen zieht sie nun selbst los und schwingt sich auf eines ihrer zwei edlen rosse, nachdem ihre laufjungen (nicht die knechte) vorarbeit leisteten. und ist sie in großer gefahr, so zeigt sich die vertrauensvolle beziehung zu ihren pferden, da sie allein weiterziehen und sich den weiteren herausforderungen tanzend stellen. und auch ihr ganzer hof, ihr schutzwall, steht ihr bereit. durchgreifend und stark kommen ihre massiven schlosstürme zum einsatz. 

wozu aber? um dem könig zu dienen.