Flucht - Konfrontation - Flucht 

Derzeit beschäftigt mich das Thema Flucht sehr stark.

Ich habe einen Menschen kennengelernt, dessen Flucht vor der eigenen Konfrontation mit sich selbst die Konfrontation meines Ichs mit mir hervorgerufen hat.

Hervorruft, immer eigentlich, wenn ich diese Person sehe.

Mir bleibt nichts anderes, als zu fliehen. Diese Konfrontation ist eigentlich sehr gut, nur nicht jetzt.

Wann wird sie schon gut sein? Wann wird sie in mein Leben passen, wenn es ja doch nicht leichter werden wird?

Beides ist sehr extrem. Die Konfrontation mit dieser Person, die zur Flucht führt. Und die Flucht vor dieser Person, die zur Konfrontation führt.

Ich kann eigentlich machen, was ich will. Es lässt mich nicht los.

Und so bin ich wieder an diesem Punkt, an dem ich mich frage, was für einen Sinn dieser ständige Kreislauf ergeben soll? Wenn ich ausbreche, werde ich hineingezogen, wenn ich nicht ausbreche, bleibe ich darin. Zweiteres ist vielleicht angenehmer, weil konstanter. 

Suche ich die Konstanz oder den Wirbel? Und suchte ich die Konstanz, was ist das dann für eine Konstanz? Eine falsche irgendwie. Eine schädliche. Aber scheinbar die einizige derzeit. 

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